Wanderung der Wandergruppe GUGGER Ettingen vom Donnerstag, 11. Oktober 2018: Reise in die Vergangenheit zu den Dinosauriern Die heutige Herbstwanderung steht ganz im Zeichen der Vergangenheit. Mit dem ÖV reisen unsere Wanderinnen und Wanderer in den Pruntruterzipfel, resp. in die  Ajoie, wie die korrekte geographische Bezeichnung lautet. Es würde sich eigentlich lohnen, die etwas verschlafene Altstadt von Pruntrut zu besuchen, doch dafür  reicht es diesmal nicht. Nach einem Halt mit Kafi und Gipfeli beginnt die Wanderung in Grandfontaine. Auf dem Weg dorthin ab Pruntrut gäbe es zwischen den Dörfern Courtedoux und Chevenez, bei der Autobahnausfahrt, bereits etwas zu sehen. Als man dort vor wenigen Jahren eine Brücke für die Autobahn A16 baute, stiess man  auf eine Vielzahl von Dinosaurier-Spuren. Um diese zu erhalten, wurde der Viadukt verlängert und so ist es möglich, die Spuren auch heute noch zu besichtigen. Nach dem Kaffeehalt geht es in hügligem Gelände, ohne grosses Auf und Ab durch Wiesen und Laubwälder zum Dorf Réclère und von da weiter bis an die  schweizerisch-französische Grenze, dem heutigen Tagesziel. Alle Dörfer in dieser Gegend gehörten übrigens lange zum Herrschaftsgebiet des Fürstbischofs von  Basel. Anfangs 19. Jahrhundert gehörte die Gegend für eine kurze Zeit zu Frankreich (Napoleon lässt grüssen). Bei der Höhle von Réclère erwartet das Restaurant die fröhliche Wanderschar zum Mittagessen. Anschliessend steht zuerst der Besuch der Höhle auf dem  Programm. Es handelt sich dabei um einen einzigen riesigen Raum mit Stalagmiten (sie wachsen vom Boden zur Decke) und Stalaktiten (sie wachsen von der Decke  Richtung Boden und treffen dort mit der Zeit auf die Stalagmiten). Ein Wassertümpel mit kleinen Krebsen fehlt ebenfalls nicht. An einem Ort befindet man sich nur  wenige Meter von der schweizerisch-französischen Grenze.  Zurück an der Oberfläche geht es weiter in den nahen Wald. Dort hat man Kopien aus Beton oder Kunststoff von vielen Saurierarten  in der Grösse 1:1 platziert. Jene  im Weiher bewegt sich sogar. Wenn man die Tafeln bei den Sauriern liest, erfährt man viel über diese Tiere, welche die Welt zu einer Zeit bevölkerten, als es noch  keine Menschen gab. Die Saurier starben vor ca. 65 Millionen Jahren aus, aus Gründen, über die man nur Vermutungen anstellen kann: Klimawandel,  Meteoriteneinschlag, Vulkanausbrüche. Die ersten menschen-ähnlichen Kreaturen erschienen erst vor 3-4 Millionen Jahren, unsere direkten Vorfahren (homo  sapiens) vor vielleicht 300'000 - 200'000 Jahren. Damit endet die heutige Wanderung. Der ÖV bringt unsere Wanderschar wieder wohlbehalten zurück nach Ettingen. Es bleibt zu hoffen, es habe allen gefallen. Der (abwesende) Berichterstatter: Robert Heuberger