Wanderung, Mittwoch, 19. Mai 2010: Über die „Höchi Flue“ Bereits um 07:30 Uhr starten wir in Ettingen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln - Tram, SBB, Waldenburgerli und Postauto (2-Stöcker!) - zum Ausgangspunkt unserer Wanderung in Langenbruck. Rund 20 Wandervögel sind heute dabei. Mit Peter Imhof als Wanderleiter und Theres und Toni Meury als Hilfsleiter sind wir bestens betreut. Bei wolkenbedecktem Himmel und kühlem, idealen Wanderwetter nehmen wir den zuerst etwas steilen Anstieg nach Bärenwil unter die Füsse. Dort würden wir gerne im „Chilchli“ zu einem Kaffee einkehren, doch alle Türen sind verschlossen. So früh am Morgen arbeitet man in Bärenwil nicht. Also erklimmen wir die „Höchi Flue“ auf dem steil durch den Wald ansteigenden Wanderweg. Oben legen wir eine erste Pause ein. Dann geht es auf einem wunderschönen Höhenweg über Weiden Richtung Südwesten. Bei Föhn hätte man hier eine herrliche Fernsicht auf die Berner Oberländer Alpenwelt. Heute sind aber nur die saftig-grünen Höhenzüge des Juras und das nähere Mittelland zu sehen, von dem der Lärm der Autobahn aufsteigt. Ca. um 11:40 Uhr treffen wir beim Restaurant Tiefmatt ein, wo wir für das Mittagessen erwartet werden. Wir können zwischen 2 Menüs wählen, entweder Hörnli mit Gehacktem oder Rindsbratwurst auf einem Linsenbett und mit Kartoffelstock, vorweg eine hausgemachte Flädlisuppe. Leckere Desserts kann man bestellen, wenn man Lust auf Süsses hat. Der Wirt legt Wert darauf festzuhalten, dass nur frische Produkte aus der Gegend verarbeitet werden. Um 14 Uhr brechen wir wieder auf. Noch haben wir den 1 ½-stündigen Abstieg nach Balsthal vor uns. Dort reicht es sogar noch für einen Kaffee, bevor wir ins Postauto einsteigen, das uns über den Passwang nach Beinwil-Neuhüsli bringt. Der Anschlussbus nach Zwingen erwartet uns dort bereits. Mit der S3 schliesslich fahren die Einen nach Aesch mit Anschlussbus nach Ettingen, die Anderen nach Dornach mit Anschlussbus nach Therwil oder bleiben bis Basel SBB sitzen. Um 17:30 Uhr sind wir wieder zu Hause. Peter, Theres und Toni danken wir für diese wirklich schöne Wanderung, die uns einmal mehr über den perfekt ausgebauten öffentlichen Verkehr staunen liess. Der Berichterstatter: Röbi Heuberger