Wanderung der Wandergruppe GUGGER Ettingen vom Donnerstag, 20. März 2014 ins Markgräfler Weinland Wer möchte bei diesem herrlichen Frühlingswetter nicht wandern? So erstaunt es nicht, dass sich nicht weniger als 44 Wanderinnen und Wanderer für den heutigen  Ausflug ins nachbarliche Markgräflerland angemeldet haben. Die Abfahrt in Ettingen soll laut Programm um 08:36 Uhr erfolgen. Es ist aber zur Gewohnheit geworden, dass man schon ein Tram früher aufbricht, so dass die in  Therwil Zusteigenden im 10er natürlich keine bekannten Gesichter antreffen. Da Theres und Toni ihre Pappenheimer kennen, haben sie im Programm auch die  Abfahrtszeit ab Basel Bad. Bahnhof angegeben, wo tatsächlich die ganze Truppe auf uns Therwiler wartet. Mit einem Sonderbus Nr. 55 des RVL geht es dann nach  Wollbach kurz vor Kandern. Mangels Beiz muss der Kaffeehalt am Ausgangspunkt unserer Wanderung zum zweiten Mal in der Folge ausfallen (einzelne haben  deshalb gemurrt). Auf weitgehend geteerten Strassen und ohne grosse Steigungen wandern wir gemütlich über Feld nach Schallbach, oberhalb der Reben am Läufelberg entlang nach Egringen, um kurz nach Mittag beim Restaurant "Baselblick" unter den Britschenhöfen einzutreffen. Tatsächlich erkennt man im Dunst die Silhouette der Stadt Basel  mit ihren Hochhäusern und dahinter die Höhenzüge des Schweizer Juras.  Hungern muss heute niemand. Es werden Berge von Spätzli, Pommes frites, Gemüse und und Schweinsfilet an Rahmsauce aufgetischt, vorweg ein grüner Salat und  zum Abschluss nach Wunsch ein Dessert. Nur das Einkassieren dauert etwas lange, da Walti mit der hübschen Serviertochter etwas gar lange schäkert. Nun, wir  haben heute Zeit, dauert es doch bis zu unserem Ziel Efringen-Kirche nur noch knapp eine halbe Stunde. Hier werden wir für eine Weindegustation in der  Bezirkskellerei Markgräflerland erwartet. Der Kellermeister stellt uns seinen modernen Betrieb vor, der rund 20 Millionen Liter Wein pro Jahr verarbeitet. Das  abgedeckte Weinbaugebiet erstreckt sich von Basel bis Freiburg mit mehreren Hunderten von Rebbauern. Natürlich dürfen wir verschiedene Weinsorten degustieren, vom Sekt über den Weisswein, bis hin zum Rotwein. Sehr eindrucksvoll sind die grossen Holzfässer, die Barriques und die riesigen Stahltanks, darunter einer mit  einem Fassungsvermögen von 300'000 Litern. Damit findet unsere heutige Wanderung einen würdigen Abschluss. Kurz vor 17 Uhr nehmen die Ersten die S-Bahn zurück nach Basel, der Hauptharst folgt 20  Minuten später, so dass wir alle wieder zu einer christlichen Zeit zu Hause sind.  Wie immer geht unser Dank an das Leiterteam Theres und Toni, das bei der Rekognoszierung keinen Aufwand gescheut hat, damit auch jedes Detail stimme. Der Berichterstatter: Robert Heuberger