Wanderung der Pro Senectute Ettingen vom Mittwoch, 13. Juli 2011: An der Walen-see-Riviera An der Riviera soll bekanntlich immer die Sonne scheinen. Zumindest heute sind die Chancen dafür an der Walensee-Riviera klein. Als wir um 07:20 Uhr im Leimental starten, ist der Himmel bereits wolkenverhangen und später werden wir auf unserer Wanderung immer wieder den Schirm hervorholen müssen. Immerhin, die Regenschauer sind jeweils nur von kurzer Dauer, nicht sehr intensiv und von Aufhellungen unterbrochen. Im eleganten 1. Klass-Wagen des deutschen ICE erreichen wir Zürich, wo wir auf den Zug nach Ziegelbrücke umsteigen. Das Postauto bringt uns nach Weesen, den Ausgangspunkt unserer Wande - rung, wo wir uns im Strandcafé ausserhalb des Dorfes mit Kaffee und Gipfeli auf unsere Wanderung einstimmen. Diese führt auf der weitgehend asphaltierten Fahrstrasse durch Wiesen und Wald dem Seeufer entlang zu den Weilern Betlis und Seeren. Hier bestaunen wir die eindrucksvollen, über 600 Höhenmeter und 3 Geländestufen hinunter stürzenden Rin-Wasserfälle, die derzeit allerdings eher wenig Wasser führen. Auf dem Rückweg werfen wir einen kurzen Blick in die hübsche Kapelle, bevor wir im Landgasthof Paradiesli in Betlis zum Mittagessen einkehren. Hier geniessen wir ein tatsächlich ausgezeichnetes Mittagessen zu einem moderaten Preis. Da Theres und Toni entgegen der ursprünglichen Planung wegen einer heiklen Felspassage davon absehen, bis nach Quinten weiterzuwandern, können wir im Restaurant etwas länger sitzen bleiben, bevor wir den Rückweg nach Weesen unter die Füsse nehmen. Dort müssen wir nur rund eine Vier - telstunde auf das Postauto warten, das uns nach Ziegelbrücke zurückbringt. Mit dem Zug geht es von dort nach Zürich und nach Umsteigen auf den direkten Schnellzug nach Basel. Mit einem 1. Klass-Wagen ist es diesmal nichts. Um 18 Uhr 30 sind wir wieder zurück im Leimental. Die rund 30 Teilnehmer und Teilnehmerinnen, die dabei waren, haben den Tag genossen. Theres und Toni danken wir für die wie immer perfekte Organisation. Der Berichterstatter: Robert Heuberger