Jahresabschlusswanderung der Wandergruppe GUGGER Ettingen vom Donnerstag, 19. Dezember 2019: Weihnachten naht Die diesjährige Jahresabschlusswanderung findet bei prachtvollem, mildem Herbstwetter statt. Wir besammeln uns um 13:15 Uhr beim Bahnhöfli Ettingen und fahren mit dem Bus nach Hofstetten, wo unsere Wanderung beginnt. Wie im Vorjahr geht es über den Rotberg-Schlosshof nach Metzerlen, wo unter dem Vordach eines Bauernhauses am Dorfausgang Richtung Mariastein wiederum der traditionelle Apéro auf uns wartet. Der Maler-Pauli schöpft wie gewohnt den Glühwein. Dazu gibt es den von Theres frisch gebackenen herrlichen Christstollen. Beiden sei herzlicher Dank, ganz speziell Pauli, der ja nicht mit uns wandert, aber trotzdem jedes Jahr für diesen Anlass einspringt. Von Metzerlen aus wandern wir zuerst der Strasse entlang Richtung Norden, dann auf etwas schlammigen Wegen durch den Wald und auf dem Pilgerweg hinunter nach Rodersdorf. Dort werden wir im Restaurant Jurastübli - vormals Statiönli - an der BLT-Endstation - zum Nachtessen erwartet. Gemäss Theres wäre diese Reservation beinahe in die Hosen gegangen, fand doch sehr kurzfristig ein Pächterwechsel statt. Der neue italienisch-schweizerische Pächter hat es glücklicherweise in der kurzen ihm zur Verfügung stehenden Zeit geschafft, den Betrieb auf Vordermann zu bringen und uns mit einer vollständigen Mannschaft zu bedienen. Superleistung. Vielen Dank! Das Essen ist gut und einfach: eine Currysuppe als Vorspeise, ein Stück Fleisch vom Schwein mit Nudeln als Hauptgang und ein Sorbet als Dessert. Dessert und Kaffee werden auch dieses Jahr wieder von der Fässlikasse übernommen. Auch an sie vielen Dank und an all jene, die sie jeweils durch grosszügiges Aufrunden des Wander-Obolus äufnen. Der heutige Wanderbeitrag geht an die Aktion "Denk an mich". In Versform hält Toni Rückschau auf die Wanderungen im zu Ende gehenden Jahr. Ghislaine macht einen Ausblick auf das neue Jahr. Im Winter werden erstmals von Theres geführte Wanderungen angeboten, die sich an Personen richten, die einen etwas gemächlicheren Wanderrhythmus bevorzugen. Die Abfahrtszeit ist die gleiche wie jene für die etwas stärkere Leistungsgruppe. Auch nehmen wir das Mittagessen gemeinsam ein. Allenfalls kürzt die Geniessergruppe die Wanderung etwas ab. Ghislaine möchte mit uns zusammen im kommenden Jahr auch etwas unbekanntere Orte besuchen. Der 2- tägige Ausflug führt Mittwoch / Donnerstag vom 9.-10. September ins Klöntal bei Glarus. Toni beschenkt die treuste Wanderin (sie war 11 Mal dabei) mit einem kleinen Präsent, desgleichen den Schreiberling für seine Berichte. Vielen Dank! Bei angeregtem Gespräch verbringen wir einen angenehmen Abend im Jurastübli. Da der 10er direkt neben dem Haus abfährt, kann man auch etwas länger sitzenbleiben und kommt trotzdem gut nach Hause. Ghislaine, Theres und Toni danken wir für die Organisation des heutigen Tages und für die grosse Arbeit, die sie das Jahr hindurch gegen Gotteslohn für uns geleistet haben, damit wir in den Genuss toller Wanderungen gelangen konnten. Heute waren übrigens über 40 Personen dabei. Der Berichterstatter: Robert Heuberger
Jahresabschlussvärs 2019 vonToni Meury Liebi GUGGER-Wanderslüt nämet Euch e Bizli Zyt und lönd Euch kurz – wie wärs dur mi GUGGER-Wander-Johres-Abschluss-Värs zrugg erinnere an die Spure wo mir zämme uf dene Ture bim Wandere, bim Ässe und drno bi bsundere Aläss hän hiterlo. Dangg im Ghislaine git’s zum Glügg pragtisch bi jedere Wanderig hüt vor em Abmarschiere e Käffeli mit Gipfeli oder süesse Wäffeli. Im Witere het si au iniziert, dass alli wo Das interressiert in dr Homepage vo ettigä mitenand näbscht unserem Wanderbricht no allerhand über anderi wichtigi Ettiger-Wäse und Aktivitete chönne läse. Do unsere Brichterstatter z erwähne het e bsundere Grund, will dä nämmlig – man höre und staune - vo Täärwil chunnt. Zu jeder Wanderig schribt är e Bricht ob är brbi cha si oder au nicht. Falls nicht – so schribt är uf Grund vom BIBO und Guugel - was vilicht uf d Wanderer zue isch cho. Das schrybt är zum vorus – me glaubt ’s fascht nit. Ich sag jo: Dä Röbi isch eifach e Hit! Es sig Euch drum -> für ihn jetz gestattet e härzlige Applaus so dass es pattet! Jetz also luege mir rugg zugg uf die Monetswandrige zrugg Scho Afangs Johr im Jänner trotz e chli Rägewätter hämmer dr Wäg gno vo Giebenach zum Chloschter Olsbärg ufe. Im Chilchli bätte mir um Sunne – denn chömme mir ins Schnufe. Nit wägem Bätte - nei, es got obsi bis zum Dornhof. Dört git ’s Suppe und Schweinssteak - die sind nit vom Schof. Fein isch es gsi und gnueg het ’s ge und e fründligi Bedienig hei mr gseh. Denn got ’s bärgab via Magde an Rhy und alli hoffe für e Februar uf Sunneschy. Im Februar hämmer e sunnige Wintertag wo alle Skeptiker bewise mag, dass d‘ Kerze nutze in Mariastei. Jo mänggmol brucht ’s halt öppe zwei. Mir fahre via Dälsbärg ins Val Terbi. Denn wandere mir an schöne Höf verbi bis zur Arche Noa zu Kaffee und Gipfeli. Denn stune mir was do alles chunnt: E Sammlig mit 3000 Preparate usgstopfti Tier wo uf uns warte. Mit vyl Härzbluet usgschtellt und dekoriert, sehenswärt und grosszügig presentiert. Spöter got ’s ins wysse Chrüz z‘ Rebeuvilier. Und no spöter het ’s e Bier im Bahnhöfli z‘ Ettige. Au im März het uns d‘ Sunne begleitet und verwöhnt. Vo Seewe nach Lieschtel, mängg eine het gschtöhnt, denn die Frühligssunne het eim schwitze lo. Zum Glügg isch ’s Rössli in Lupsige ändlig do. Nach Schni-Po und Glace got ‘s uf jede Fall Lieschtel zu und denn heim in Stall. Oder vilicht doch z‘ erscht no ins Bahnhöfli zu me ne Moscht, wie gwohnt nach em Wandere – na dänn Proscht. Dr April so seit me, machi was er will. Scho bim Kaffi in Wise isch es eher e chli still, denn dr Näbel do obe isch zimmlig digg und verdeggt dr verheisseni schöni Usbligg. Au ganz obe uf em bekannte Wiseturm niiselet ‘s und windet ’s – zwar nit grad wie Sturm, doch bsunders agnähm isch es nit. Drum verzichte mir uf e lengeri Pause hüt und wandere abe zum Ramsach-Bad. Zum Glügg isch die Beiz guet – das mergt me grad. Nach Salat, Bärlauchsuppe, Rindsbrote, ecetera, chunnt d‘ Sunne e Chli führe! Juheisasa! Nach em Abstig via Ruine Homburg nach Läufelfinge, z‘ hinderscht im Homburgertäli hinge, got ’s per Öv wider nach Ettige zum e ne Bier. Dört sind nüm alli – aber i zell mindestens vier. Vom Mai a gön unseri Tuure richtig Mittelland. Doch nit grad bis in Wüeschtesand. Drum si mir dasmol an d‘ Aare. Vo dr Ghislaine chönne mir erfahre, was me do in dr Nöchi, wenn me Zyt hätt und au d‘ Luune no chönnti Interessants bestuune. Näbscht dr Stifts-Kirche in Schönenwerd wäri ‘s sicher au dr Wärt z‘ betrachte die Metall-Skulpture im Paul-Gugelmann-Museum oder denn d‘ Figure vo de historische Bally-Schue studiere. Die sind notürlig nit zum Probiere! Oder ‘s Zündhözli-Museum wär dört au no e Hit, will ’s das sunscht uf dr ganze Wält nit git. Nach de Spaghetti-bolognese zum Zmittag, got ‘s witer dur dä schöni Bally-Park. Und denn per öV wider hei, oder ins Bahnhöfli – die wo no wie. Im Juni – so meint dr Brichterstatter spränge mir ‘s Nord-Wescht-Schwyz-Gatter und reise ins Räbäland an dr Thur, das isch öppe d Mitti vo do bis uf Chur. S Wätter isch ganz ordeli gsi und die Räbe dört gänd feyne Wy. Um dr ganzi Alpechranz chönne gniesse, hätte mir bi weniger Wolge verbycho miesse. Nach em Ässe in dr „Ussicht“ got ’s in d Kartause Itigä und vo dört denn wider heim nach Ettigä.
Im Juli reise mir per Bahn halt au zimmlig lang bis nach Littau. Denn wandere mir via Oberwil bi Luzärn uf e Sunnebärg - aber d Sunne isch hüt glaub z Bärn. Im Garte vom Schwyzerhüsli git‘s öppis z Mittag und spöter per Gütschbahn ins Tal und wär mag segglet in d Stadt abe – me trifft sich eh uf em Gleis im Bahnhof SBB. Was mir GUGGER im Auguscht hän dörfe seh, het ’s in däm Rahme no gar nie geh. Mir wandere erscht nach em Nacht-Ässe los vo Oberwil us – und d Hoffnig isch gross dass me – wie d Ghislaine uns brichtet hüt z Nacht zimmlig sicher dr Vollmond no sichtet. Är isch zur Zyt zwar hinter digge Wolge und alles anderi als e silbrige Dolge. Doch tatsächlig uf dr Höchi vo Bängge tuet är uns si volle Abligg schängge. D Wanderslüt juble vor lutter Gniesse, so dass si fascht vergässe e Foti z‘ schiesse. E sone Erläbnis sott me doch bi Gott, widerhole, wenn sich s glägentlich yrichte lot. Im Septämber - nach langer Zyt isch es wider emol so wyt., Denn dr Karli Gubelmann und si Rösli näme uns dran und fühere uns zum Wandern über dr Holzerwäg in Kandern. E rächt Stügg nach em Märtfraue-Bänggli git’s für uns Durschtigi e Gschänggli. Am Waldrand stöhn die beide do mit eme Super-Apero. Us Aloss vo sim halbrunde Geburstaag het dr Karl drum gfunde, möchti är uns überrasche. Ich find das isch e gueti Masche. Bevor mir witer düen marschiere Länggts no zum Dangge und Gratuliere. In Tannekirch bim Tannewirt Wird uns e Surprise serviert. E Spanferkel vo Chopf bis Fuess Färnseh-gerächt - so wie ’s si muess, presentiert ganz ussergwöhnlich, vom Chef und Choch grad högscht-persönlich. Au Das het dr Karl igfädlet – sisch e Hit! Danggschön Karl, toll, dass es Dii git! Auch im Oktober – ohne Scherze schönes Wetter Dank der Kerze! Für die zwei Dutzend Wandersleute der Gruppe GUGGER welche heute vo Unterkulm zum Böhler uufe wandere und rächt müend schnuufe. Doch d Ussicht uf die Bärner-Alpe belohnt das aschträngendi Tschalpe. Und aschliessend in Schöftland unde wärde mir für guet zwei Stunde im Restorant Schlossgarte verwöhnt bevor mir wider starte dur Fälder und dur Wald bis Holziken, denn bald fahrt unser Poschtauto drvo. Mir möchte doch trogge heimecho! Novämber isch e gueti Zyt zum Wandere nit allzue wyt und e bekannte Ort zum Starte isch doch ab und zue Bremgarte. Au das mol got ’s dr Reus entlang mit Biberspure am Uferhang. Denn go ’s land-iwärts Fischbach zue, dört git ’s in thailändischer Rue e Ässe: guet, günschtig und drby frogt denn dr Wirt: dörf ’s no e chli sy? Denn got ’s über e Hügel Wohle zue ins Stroh-Huetmuseum, mit ere Abteilig für Schue. Um das richtig z‘ gniesse – chasch es erahne - müesst me e ganze Taag iplane. Doch sin mir trotzdäm mitenand Rächtzytyg zrug cho ins BIBO-Land. Und hüt – si isch bim Eid scho wider verby. isch die Dezämber-Wanderig vom 20-19 gsy. Mir sind über dr Blaue nach Rodersdorf gloffe und unterwägs dr traditionelli APERO troffe. E paar vo Euch chönne halt nüm so guet goh wie frühner – mir sind aber trotzdäm froh Euch bi uns z‘ ha am Abschlussässe. Me weiss e so allsits – me isch nit vergässe. Do drzue ghört au die Idee, wo s Ghislaine das Johr bekannt het ge: Dass hi und do wenn sich ‘s ergit und wenn ‘s geografisch dinnelit, es Wandere ohni Wandere stattfindet. Das heisst, ohni dass me sich schindet, sich mit de Wanderslüte cha träffe in ere Beiz zum Mittagässe. Jedefalls stell ich mir vor, das gäbis au emol ‘s negschti Johr. Und ‘s negschti Johr beginnt im Jänner für alli Fraue wie für d Männer. Mir wandere denn durs Baselbiet, e Winter-Tour für Härz und Gmiet chömmet eifach wider mit will ’s zum Start e Kaffi git. Jetz aber wünsche mir Euch no e schöni Zyt, e gsägneti Wihenacht und blybet fit. Und hüt no e ganz e gmüetlig Fescht - heim goht ’s mit em Trämli – das isch ‘s Bescht. 19.12.2019 Toni Meury