Jahres-Schlusswanderung der Pro Senectute Ettingen, Donnerstag 15. Dezember 2011: Kreuz und quer durchs heimatliche Leimental Bei der Schlusswanderung im Dezember stehen jeweils der kulinarische und gesellschaft liche Teil im Vordergrund, nicht die körperliche Ertüchtigung. So kann jeweils erst am frühen Nachmittag gestartet werden. Treffpunkt dieses Jahr ist das Bahnhöfli Ettingen oder die BLT-Haltestelle in Oberwil, wo sich kurz nach 13 Uhr 36 Wanderer und Wanderinnen einfinden, zu denen später noch 6 Personen stossen werden. Ziel unbekannt. Toni und Theres lassen sich nur entlocken, dass es Richtung hinteres Leimental/Frankreich gehen soll. Obwohl seit dem Vortag stürmisches und regnerisches Wetter eingesetzt hat, haben wir heute Glück. Nur hin und wieder fallen einige Tropfen. Wenn Toni sagt, die Sonne komme bald heraus, übertreibt er allerdings in wenig. Zuerst wandern wir durch Oberwil Richtung Neuwiller. Auf dem Plateau angekommen, geht es dann im Zick-Zack durch Wiesen und Wald, mal auf Mergelwegen, mal auf sumpfigen Wanderpfaden, bis wir schliesslich in Biel-Benken landen. Dort warten in der Scheune des Spittelhofes bereits Theres und Anni mit Glühwein, Früchtetee und selbstgebackenen Kuchen auf uns (vielen Dank Theres!). Hier stösst auch Katrin Ackermann der Pro Senectute beider Basel zu uns, um die geleisteten Dienste des Mitte dieses Jahres als Wanderleiter pensionierten Peter Imhof zu würdigen und ihm ein kleines Präsent zu überreichen (bei der Pro Senectute wird man zwangsweise nach absolviertem 75. Altersjahr in den Ruhestand geschickt). Nachdem wir uns gestärkt haben, wandern wir Richtung Flüh weiter. Wir versuchen zu erraten, in welche Beiz es uns wohl verschlagen möge. Das erweist sich als unmöglich, da wir über Feld immer wieder die Richtung ändern. Schliesslich haben wir im Gewerbegebiet von Bättwil unser Ziel erreicht: Die zu einem Speisesaal umfunktionierte Gymanstikhalle des Tennisclubs Haugraben. Theres hat die Tische liebevoll mit Erdnüsschen, Mandarinen, Schoggi, einem „Bhaltis“ und Tannenzweigen dekoriert (oder dekorieren lassen?), so dass eine weihnachtliche Stimmung aufkommt. Kulinarisch werden wir mit einem grünen Salat als Vorspeise, einem Spaghetti-Buffet und einem feinen Dessert verwöhnt (dieses sowie der Kaffee sind von der Vereinskasse = freiwillige Beiträge der Wanderinnen und Wanderer gesponsert). Der Berichterstatter wird für seine Arbeit als Schreiberling mit einer Flasche Hypokras belohnt (vielen Dank!). Natürlich dürfen Ansprachen nicht fehlen. Toni stellt das Wanderprogramm des nächsten Halbjahres als Schnitzelbangg vor (Eigengewächs), welche die Leser im Anhang zu diesem Bericht nochmals geniessen können. Auch Peter ergreift das Wort, um den beiden neuen Wanderleitern, Theres und Toni, für ihre immense Arbeit danken. Aus eigener Erfahrung weiss er, dass es mit der Begleitung der Wanderungen nicht getan ist. Sehr oft sind mehrere Rekognoszierungen erforderlich, bis man eine Route findet, die allen Wanderinnen und Wandern zuzumuten ist. Auch eine Beiz für den Mittagshalt gilt es zu finden. Fahrpläne auszukundschaften, etc., etc. Ein Tag wie heute ist mit besonders viel Arbeit verbunden. Peter dankt im Weiteren für das Vertrauen, das ihm über all die Jahre entgegengebracht worden ist. Schliesslich gibt noch Irma eine Anzahl Geschichten zum Besten, Geschichten, die uns zum Schmunzeln anregen. Ja, das Kreuzfahrtsschiff Aida hat tatsächlich etwas an sich. Der Abend klingt am frühen Abend aus, so dass gegen 8 Uhr die meisten wieder zu Hause sind. Theres, Toni und allen, die zum Gelingen des Tages beigetragen haben, sagen wir nochmals herzlichen Dank. Der Berichterstatter: Robert Heuberger