Monatswanderung der Senioren-Wandergruppe Ettingen vom Donnerstag, 15. August 2013 zum Lac de Biofond am Doubs Die Aussicht, am romantischen Doubs im Neuenburger Jura eine Wanderung zu unternehmen, lässt offensichtlich viele Herzen höherschlagen und beschert deshalb  eine Rekordteilnahme von sage und schreibe 39 Wanderinnen und Wanderern. Die lange Bahnfahrt nimmt man gerne in Kauf, umso mehr als sie durch die traumhaft  schöne Landschaft der Franches Montagnes (Freiberge) führt. Bei prächtigem, heissem Sommerwetter starten wir schon um 07:23 in Ettingen. Das für einmal poppenvolle Postauto bringt uns an den Bahnhof Aesch, wo wir in die  S-Bahn 3 einsteigen. In Glovelier müssen wir in den Zug der Chemins de fer du Jura umsteigen. Durch die wildromantische Schlucht "Combe Tabeillon", in welcher der  Zug eine Spitzkehre absolviert, geht es hinauf auf die Jurahöhen und weiter bis Les Bois, dem Ausgangspunkt unserer Wanderung. Bevor wir mit unserer Wanderung beginnen, genehmigen wir aber im Restaurant de la Couronne (zur Krone) den obligaten Kaffee mit Gipfeli. Wir werden speditiv  bedient. Das Gipfeli mundet herrlich. Gestärkt steigen wir nun über Wiesen und Fahrstrassen via Cerneux-Godel und Sous le Mont Richtung Doubs ab. Unterwegs  bilden wir zwei Gruppen. Eine Gruppe wählt den Waldweg weiter hinunter zum Doubs, währenddem jene, die weniger lang wandern möchten, auf der Fahrstrasse  direkt die Mittagsrast anpeilen. Erwartet werden wir von Herrn und Frau Wenk im Maison Biofond direkt beim lauschigen, weitgehend natürlichen Lac de Biofond, der  hier vom Doubs gebildet wird. Unsere Gastgeber servieren uns einen grünen Salat als Vorspeise, gefolgt vom Hauptgang mit Schweinsragout, Karotten und  Kartoffelstock. Trotz des sehr günstigen Preises von 20 Franken wird grosszügig nachserviert. Das Essen mundet ausgezeichnet und trotz der grossen Anzahl Gäste  werden alle prompt bedient. Herr und Frau Wenk arbeiten Hand in Hand. Frau Wenk rennt sogar, damit es rascher geht. Da wir genügend Zeit haben, lassen sich die  meisten von uns von einem süssen Dessert verführen. Nach der Mittagsrast erwartet uns noch eine rund einstündige Wanderung. Leider führt diese auf einer stark befahrenen Ortsverbindungsstrasse zu unserem Ziel in  Maison Monsieur flussaufwärts. Toni hatte leider keine Zeit, auch den Wanderweg auf der französischen Flussseite zu rekognoszieren, der offensichtlich idealer  gewesen wäre. Dafür hetzt er uns kurz vor unserem Ziel einen steilen Weg durch den Wald hinauf, dann wieder steil hinunter nach Maison Monsieur und schliesslich  nochmals einen steilen Hang hinauf zur Postautohaltestelle an der Fahrstrasse Richtung La Chaux-de-Fonds. Wer diese Zusatzschlaufe nicht machen möchte, kann  bei einer vorangegangenen Postautostelle an der Strasse vor Maison Monsieur auf unseren Kurs warten. Das wiederum volle Postauto bringt uns nach La Chaux-de-Fonds, wo wir in den roten Zug der Chemins de fer jurassiens umsteigen. Über die Freiberge geht es  zurück nach Glovelier. Hier steigen wir in die S3 um. Weil wir fälschlicherweise in den hinteren Wagen einsteigen, der in Delémont abgehängt wird, müssen wir dort in  den vorderen Wagen umsteigen. Ein letztes Umsteigen ist  für die Ettinger in Aesch und die Teilnehmer aus dem vorderen Leimental in Dornach-Arlesheim angesagt.  Um 19:30 Uhr sind wir alle wieder zu Hause.  Theres und Toni danken wir für die wie immer tadellose Vorbereitung und Durchführung des heutigen Wandertages. Wir haben es genossen. Der Berichterstatter: Robert Heuberger