Wanderung, Donnerstag, 19. August 2010: Durch „Tüfelsschlucht“ Schon um 07.40 Uhr starten 19 Wanderinnen und Wanderer unter der Leitung von Theres und Toni Meury zur Tageswanderung durch die Tüfelsschlucht. Mit Tram, Bahn und Postauto erreichen wir Langenbruck, den Ausgangspunkt unserer heutigen Wanderung. Zuerst geht es steil bergauf Richtung Dürstel und Belchen. Oben halten wir uns rechts und steigen weiter durch den Wald an. Auf der Krete, 800 m üM legen wir nach dem schweisstreibenden Aufstieg den verdienten Halt ein. Danach verbleiben nur noch knapp 100 m bis Allerheiligenberg, wobei wir uns zuvor in zwei Gruppen aufteilen. Die eine Gruppe wählt die kürzere Direttissima, der Hauptharst steigt zuerst wieder etwas ab und umrundet den Höhenzug, um dann gegen 11.30 Uhr ebenfalls bei der Bergwirtschaft Allerheiligenberg einzutreffen. Hier werden wir bereits erwartet, obwohl wir eigentlich einen kleinen zeitlichen Vorsprung haben. Das Mittagessen schmeckt ausgezeichnet. Es gibt einen grünen Salat als Vorspeise, ein Schweinssteak mit Kräuterbutter, Gemüse und Pommes frites als Hauptgang. Auch vom Dessert - es stehen ein Schokokuchen und ein Nusskuchen zur Auswahl, lässt sich der/die Eine oder Andere verführen. Die charmante Wirtin und Köchin stellt sich persönlich vor und erklärt uns die Philosophie des Hauses. Fast alles, was auf den Tisch kommt, stammt aus eigenem Boden und ist deshalb frisch, was wir bestätigen können. Um 13.30 Uhr brechen wir wieder auf. Inzwischen hat die Sonne die Wolkendecke durchbrochen. Es wird recht warm. Nach einem kurzen Stück durch Wiesen steigen wir in die wild - romantische Tüfelsschlucht ein, deren Geschichte uns Toni natürlich nicht vorenthält. Je weiter wir absteigen, desto wilder wird die Schlucht. Unzählige Male überqueren wir auf kleinen Brücken den Fluss. Wir kommen auch an Wasserfällen vorbei. Einmal schwingt sich die imposante Brücke der vom Belchentunnel in die Ebene hinunterführenden Autobahn hoch über uns über die Schlucht. Sofort beim Ausgang der Schlucht tauchen wir in das Häusermeer des Haufendorfes Hägendorf ein, Wir entscheiden uns am Bahnhof, nicht in eine Beiz einzukehren, sondern den nächsten Zug nach Olten zu benützen. Dort teilt sich die Gruppe. Die Einen wollen das U-Abo möglichst ausnützen und müssen deshalb auf den späteren Regio warten, der auch in Tecknau hält. Die Anderen nehmen die 2 Franken Mehrpreis in Kauf und nehmen deshalb den früheren Schnellzug mit Halten in Liestal und Basel. Diese Gruppe ist schon um 17.15 Uhr zu Hause, während dem es die Anderen kaum vor 18 Uhr geschafft haben dürften. In einem Punkt herrscht Einigkeit: Eine Wanderung durch die schöne Tüfelsschlucht lohnt sich jederzeit. Das Wetter hat es heute zudem gut mit uns gemeint und die Route war von Theres und Toni wie immer perfekt rekognosziert. Vielen Dank für den schönen Tag! Der Berichterstatter: Röbi Heuberger